Stadtfest 2014 Drucken E-Mail

Feuerwehr organisiert zum Jubiläum ein tolles Stadtfest

Malchin feiert drei Tage lang

Zur Eröffnung marschierte die Feuerwehr vor dem Rathaus auf. Wer einmal eine Familienfeier organisiert hat, der wird wissen,  wie viel Arbeit, Mühe und Zeit das kostet. Mal ganz abgesehen davon, dass dabei auch immer reichlich Nerven auf der Strecke bleiben. Umso froher ist man dann natürlich, wenn alles wie gewünscht geklappt hat, alle Gäste nach der Fete zufrieden nach Hause gehen. Mindestens gleich drei Nummern größer war die Herausforderung, die in diesem Jahr die Malchiner Feuerwehr zu stemmen hatte. Zum 90 jährigen Bestehen hatten sich die Brandschützer bereit erklärt, die Organisation des Malchiner Stadtfestes zu übernehmen. (Hier gehts zur Stadtfest-Fotogalerie)

Ein Fest zu organisieren steht nun nicht unbedingt ganz oben auf dem Aufgabenkatalog der Malchiner Wehr. Doch wer die Malchiner Brandschützer kennt, der weiß: Wenn die Jungs so eine Mission in die Hand nehmen, dann hat das Ganze Hand und Fuß, dann sind sie mit viel Herzblut bei der Sache. Und das konnte man spüren beim Stadtfest vor wenigen Tagen. Das Niveau des Festes - das ist ein offenes Geheimnis - war in den vergangenen Jahren nicht mehr allzu berauschend. Das spiegelte sich auch in den Besucherzahlen wieder. Die Feuerwehr konnte diesem Trend Ende Juni entgegen wirken. Schon zur Eröffnung am Nachmittag des 27. Juni tummelten sich zahlreiche Malchiner auf dem Marktplatz, verfolgten den Feuerwehraufmarsch, die Auszeichnung verdienter Kameraden und des Malchiner Bürgerschützenkönigs und natürlich auch, wie sich Bürgermeister Jörg Lange beim Bieranstich versuchte. Dass es nicht gleich bei den ersten Schlägen klappte mit dem Bierfluss, das war kein schlechtes Omen, wie sich schon wenig später herausstellen sollte. Einen so gut besuchten Marktplatz wie beim Konzert der Altrocker von „Karussell“ hatte man in Malchin das letzte Mal im Jahr 2011 zur 775 Jahrfeier erlebt. Wehrführer Mohrholz konstatierte noch am selben Abend: „Alles richtig gemacht“. Das änderte sich auch am Samstag nicht. Der Regen am Vormittag zwang die Organisatoren des Kindergarten-Fußballturniers zwar vom angestammten Platz vor der Kirche in die Turnhalle der Grundschule umzuziehen, der Stimmung beim sportlichen Wettstreit der Knirpse tat das allerdings überhaupt keinen Abbruch. Und manchmal fragte man sich sogar, wer bei diesem Turnier eigentlich gewinnen wollte. Die Kinder oder die Eltern? Mütter und Väter feuerten an der Seitenlinie  ihre Sprösslinge so lautstark und enthusiastisch an, dass man glauben konnte, sie wollen Pokale und Medaillen noch viel mehr als ihr Nachwuchs. Man fühlte sich fast schon versetzt in ein brasilianisches WM-Stadion - Ramba-Zamba in Malchin. Den kühlsten Kopf bewahrten dabei die kleinen Kicker des Malchiner Johannes-Kindergartens. Sie holten sich in überzeugender Manier den von Bürgermeister Jörg Lange gestifteten Pokal. Leer ging natürlich keiner der Knirpse aus. Alle bekamen eine Medaille, jede Mannschaft eine kleine Trophäe. Ein ausdrückliches Dankeschön sei an dieser Stelle dem Ehepaar Ines und Martin Bauer gesagt. Schon zum dritten Mal organisierten sie den einmaligen sportlichen Wettstreit. Das Turnier hat sich mittlerweile so gut etabliert, ist so beliebt bei den Kindergärten im Amtsbreich, dass es aus dem Programm des Stadtfestes gar nicht mehr wegzudenken ist. Freuen wir uns also schon auf die vierte Auflage im kommenden Jahr. Wie die Kindergartenkinder gehört auch der Festumzug zum Programm des Festes. Und auch der konnte sich in diesem Jahr wieder sehen und vor allem hören lassen. Hören lassen deshalb, weil gleich fünf Kapellen im Umzug vertreten waren und auch die vielen Feuerwehrfahrzeuge für einen gehörigen Geräuschpegel sorgten. Das Dankeschön an dieser Stelle gilt allen Vereinen, Betrieben und Einrichtungen, die wieder mitgemacht haben und natürlich Frau Monika Kröger aus der Stadtinformation für die Organisation des Spektakels. Ordentlich etwas auf die Ohren gab es auch im Anschluss beim Kapellen-Festival auf dem Marktplatz. Hier spielten nicht nur die Malchiner Feuerwehrmusiker auf, zu erleben waren vor dem Rathaus unter anderem auch Kapellen aus Penkun und Teterow. Wenn es am dritten Stadtfesttag auch wie aus Kannen schüttete, den Gesamteindruck des Festes konnten Regen und graue Wolken nicht trüben. Es waren schöne Festtage mit zahlreichen Höhepunkten. Würdig eines Stadtfestes und erst recht würdig eines Feuerwehrjubiläums. Dafür möchten wir allen Kameraden, die daran beteiligt waren, unsere Anerkennung, unseren Respekt und vor allem unser herzliches Dankeschön aussprechen.

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, 08. Juli 2014 um 15:16 Uhr
 

 

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