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Bewährte Rezeptur beschert Bibliothek eine volle Hütte

Bücherfrühlingsfest in der Ausleihe


„ErnstHeiter“ in Aktion. Von der Originalfassung der „Bremer Stadtmusikanten“ war bei der Aufführung nicht mehr allzu viel zu erkennen. Sehr zur Freude des Publikums.Es gibt Rezepturen, an denen verändert man ganz einfach nichts. Und das gilt nicht nur für das Leibgericht aus Omas althergebrachter Küche. Schaut man sich mal die Programme der Malchiner Bücherfrühlingsfeste aus den vergangenen 15 Jahren an, dann wird man schnell feststellen, dass sie sich im Laufe der Zeit nicht wirklich verändert haben: Musik zum Auftakt, Puppentheater danach und schließlich gemütliches Kaffee trinken für die Erwachsenen, während der Nachwuchs sein Glück bei der Tombola versucht, bastelt oder sich ein fantasievolles Gesicht mit bunten Farben schminken lässt. Das war auch bei der 2014er Auflage am vergangenen 22. März nicht anders. Und die Organisatoren vom Förderverein der Ausleihe tun gut daran, die "Zutaten" für die Programmrezeptur nicht wesentlich zu verändern. Das volle Haus war wieder einmal der beste Beweis dafür. "Wir haben in diesem Jahr eine Umfrage bei uns im Verein gemacht, ob wir vielleicht mal ein anderes Puppentheater als "ErnstHeiter" aus Alt Schönau holen wollen. Es haben sich alle dagegen ausgesprochen", sagt Bibo-Leiterin Petra Dinse. Sehr zur Freude des Malchiners Hermann Meyer und seiner Frau. Die gehören seit Jahren zu den Stammgästen des Festes. Und auf den Auftritt der Puppenspieler freuen sie sich immer ganz besonders. Das Duo erzählt alle Jahre wieder ein bekanntes Märchen. Mit der Originalvorlage hat das allerdings meist herzlich wenig zu tun. Wo gibt es schon einen Räuber, der eine Umschulung absolviert, ein lispelndes Schwein oder einen sächselnden Schmetterling? Mit Sicherheit nicht im Märchen "Die Bremer Stadtmusikanten". In der Version von "ErstHeiter" schon. Das Publikum - das junge und erwachsene gleichermaßen - hatte am 22. März einmal mehr seine Freude daran. Auch an dem Auftritt von Sakia Libnow. Mit Gitarre und herzerfrischendem Gesang stimmte die junge Malchinerin die Gäste auf das Fest ein. Mit aktuellen Songs wie auch mit Udo Freudenbergs Klassiker "Jugendliebe", bei dem so mancher in den Zuschauerreihen gerne mitsang und -summte.




Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, 16. April 2014 um 07:31 Uhr
 

 

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