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Städtepreis TEMA wird zum 15. Mal vergeben

Malchiner Architektin wird mit dem kleinen Wanderöchslein ausgezeichnet


Die Malchiner Architektin Anke Disterheft ist am 28. Februar mit dem Städtepreis „TEMA“ ausgezeichnet worden. Damit werden alljährlich Menschen geehrt, die sich in besonderer Weise um die Städte Teterow und Malchin verdient gemacht haben.Nein, das hatten sie damals selbst nicht so richtig geglaubt, als sie im Jahr 1999 mehr aus einer launigen Idee heraus zum ersten Mal einen Preis stifteten, mit dem Menschen geehrt werden sollen, die sich in besonderer Weise um die Städte Teterow und Malchin verdient gemacht haben. „Dass die Idee mittlerweile zu einer festen Institution geworden ist, davon war damals noch nicht unbedingt auszugehen“, meint Malchins Stadtrat Jochen Banek, der den TEMA - so nennt sich der Preis - mit dem damaligen Wirtschaftsförderer der Stadt, Bernd Kleist, ins Leben gerufen hat. TEMA - das ist ein kleines Wanderöchslein aus Plüsch. Und der ist in der Mecklenburgischen Schweiz in den vergangenen Jahren ganz schön herum gekommen.  Vor wenigen Tagen konnte er sogar ein kleines Jubiläum feiern. Zum 15. Mal bekam er jetzt ein neues Herrchen. Das Herrchen ist in diesem Falle allerdings eine Frau. Eine Frau, die Spuren hinterlassen hat. Und das im Stadtbild von Teterow und Malchin. Gerade deshalb war sie geradezu prädestiniert für diese Auszeichnung. Die Rede ist von Anke Disterheft, die seit vielen Jahren in Malchin ein Architekturbüro betreibt. Wenn neue Häuser gebaut, historische Bausubstanz saniert wird, dann sieht man in aller Regel nur die Handwerker. Vor ihrer Arbeit liegt aber immer eine lange und sehr arbeitsintensive Planung. Und ganz gleich ob in Teterow oder in Malchin - sehr oft war es das Büro von Anke Disterheft, das diese Arbeit geleistet hat, ohne dass die Öffentlichkeit besonders große Notiz davon genommen hat. In Malchin war sie unter anderem maßgeblich am Wiederaufbau des Innenstadtquartiers beteiligt, nachdem die Fläche vor dem Rathaus 56 Jahre lang brach gelegen hatte. Und auch in der Nachbarstadt Teterow weiß man die Fantasie und vor allem das Können von Anke Disterheft und ihren Mitarbeitern zu schätzen. Über viele Jahre fristete der der Bahnhof der Bergringstadt ein trauriges Dasein. Als die Stadt Teterow sich entschloss das Gebäude zu kaufen und den geschichtsträchtigen Mauern wieder neues Leben einzuhauchen, setze sie dabei auf die Kreativität von Anke Disterheft. Dass man in der Nachbarstadt damit alles richtig gemacht hat, diese Meinung vertritt nicht nur Teterows Bürgermeister Reinhard Dettmann, sondern wohl so ziemlich alle, die das Bahnhofsgebäude nach der Sanierung und Einweihung in Augenschein genommen haben. Ein wahres Schmuckstück ist es geworden. Und das ist zu einem nicht unerheblichen Teil auch das Verdienst des Malchiner Architekturbüros. Bei der Preisübergabe war es Anke Disterheft besonders wichtig zu erklären, dass diese Auszeichnung nicht nur ihr sondern ihrem gesamten Team gebührt. „Ich möchte mich ausdrücklich bei allen meinen Mitarbeitern bedanken. Wir sind ein tolles Team. Nur gemeinsam konnten wir sowohl in Malchin als auch in Teterow in den vergangenen Jahren die erwähnten Akzente setzen“, sagte sie.   

 

 

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