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Feuerwehr rückt 2013 zu  siebzig Einsätzen aus

Jahreshauptversammlung bei Malchiner Kameraden

Zahlreiche Kameraden wurden auf der Versammlung für besondere Leistungen geehrt. Dieser Job wird nie langweilig. Davon kann der Chef der Malchiner Feuerwehr Andreas Mohrholz ein Lied singen. Natürlich. Vordergründig ist es seine Aufgabe die Truppe zusammen zu halten, Sorge dafür zu tragen, dass sie ihre Aufgaben erfüllt und ihrer Verantwortung nachkommt. Wer so viele Menschen unter seinen Fittichen hat, der muss sich allerdings auch mit Dingen beschäftigen, die nun nicht unbedingt zu den klassischen Aufgaben eines Wehrführers gehören.

Diese Erfahrung hat der Malchiner Feuerwehrchef auch im vergangenen Jahr wieder machen müssen, wie er am 28. Februar auf der Jahreshauptversammlung berichtete. Was sich schon seit längerer Zeit angedeutet hatte, im Frühjahr 2013 wurde es Realität: Die Spaltung der Schalmeienkapelle. Warum und weshalb es soweit kann, darüber verlor Mohrholz auf der Versammlung kein Wort. Musste er noch nicht.
Bildtext „feuerwehr 1“:  Bilanzierte die Arbeit der Wehr in seinem Rechenschaftsbericht: Wehrführer Andreas Mohrholz.
Viel wichtiger war es, möglichst alle Hebel in Bewegung zu setzen, um die bei der Feuerwehr verbliebenen Musiker wieder zu einer schlagkräftigen Truppe zu machen. Schließlich fehlte auf Schlag mehr als die Hälfte der vormaligen Besetzung.   Dass dies im Laufe nur weniger Monate gelungen ist, diese Erfolgsmeldung konnte auf der Versammlung Kapellenmitglied Robert Hensel verkünden. „Durch aktive Mitgliederwerbung zählt die Kapelle derzeit wieder 31 aktive Musiker und vier Kinder. Im Laufe des Jahres haben wir es auf zirka 50 Auftritte gebracht“, erklärte er stolz. In diesem Jahr wollen die musizierenden Feuerwehrleute bei Musikfesten in Kiel, Lübeck und Teterow auftreten, zudem sind die Malchiner in diesem Jahr auch wieder beim Landesausscheid der musiktreibenden Züge mit von der Partie. Hier stehen sie bekanntlich in der Pflicht. Über viele Jahre hatten die Malchiner hier buchstäblich ein Abonnement auf die besten Noten.  Was anfangs als ein kleines Drama erschien, hat sich mittlerweile also zu einer Erfolgsgeschichte entwickelt. Zu den guten Nachrichten des Wehrführer-Berichtes gehörte am 28. Februar auch, dass bei den insgesamt 70 Einsätzen der Malchiner Wehr im Jahr 2013 kein Kamerad verletzt wurde oder anderweitig zu Schaden kam. Ausrücken mussten die Feuerwehrleute zu fünf Rettungen auf dem Wasser, zu  vierzehn technischen Hilfeleistungen und 37 Bränden. Erschreckend groß sei auch 2013 die Zahl der Fehlalarmierungen gewesen. Sie lag bei 24. Viel Lob und Anerkennung für Malchins Feuerwehrleute gab es auf der Hauptversammlung von Stadträtin Manuela Rißer und Bürgervorsteher Andreas Hammermüller. Sie lobten vor allem die Offenheit und Ehrlichkeit, mit der auch Probleme angesprochen werden. Freudige Ereignisse stehen den kameraden in diesem Jahr noch einige ins Haus. Ende Juni veranstaltet sie das diesjährige Altstadtfest, im Mai fährt die Kapelle zum internationalen Jugendtreffen „Europart“ nach Ungarn. Ein neues Löschfahrzeug, genau heißt es TLF 4000, können die Kameraden voraussichtlich im November in Besitz nehmen.  

 

 

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