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Malchin sagt seinen Ehrenamtlichen ein Dankeschön

Tag des Ehrenamtes wird würdig begangen


Am 29. November hatte die Stadt im Rathaussaal die Arbeit von zirka 60 Bürgern gewürdigt, die sich in ihrer Freizeit ehrenamtlich engagieren. Die Männer und Frauen sind in Sportvereinen, Selbsthilfegruppen, sozialen Verbänden oder Fördervereinen aktiv.Den Fußballverein FSV kennt in Malchin so ziemlich jeder. Dass in der Stadt Leichtathletik, Karate oder auch Geflügelzucht organisiert betrieben werden, dürfte auch ziemlich Vielen bekannt sein. Ehrenamtlich engagierte Leute, die regelmäßig in der Zeitung und damit in der Öffentlichkeit stehen, gibt es in Malchin zuhauf. Und doch sind auch hier Vereine und Gruppen aktiv, die nur selten in den Fokus rücken, von deren Existenz nur Wenige wissen. Die Selbsthilfegruppe für Rheumakranke gehört ganz sicherlich dazu. Dabei gibt es die schon ziemlich lange in Malchin. Zehn Jahre genau. Jutta Küther ist seit der Gründung Mitglied der Gruppe. Als Finanzobmann kümmert sie sich darum, dass ein wenig Geld die Kasse kommt, von dem dann wieder Vorträge von Fachleuten oder auch mal ein Ausflug in eine Rheumaklinik organisiert werden. Wie viel Zeit sie dafür ans Bein bindet, das hat die Malchinerin nie aufgerechnet. Das ist ihr auch egal. „Wir organisieren Hilfe zur Selbsthilfe. Wenn wir den Betroffenen Unterstützung geben können, besser mit ihrer Krankheit klar zu kommen, dann ist das für uns der schönste Erfolg. Das kann man nicht in Zeit und schon gar nicht in Geld hochrechnen“, sagt sie. In ihrer Selbsthilfegruppe genießt Jutta Küther, die übrigens auch als Stadtvertreterin ehrenamtlich engagiert ist, hohe Anerkennung. Darum musste man auch nicht lange überlegen, wen die Gruppe in diesem Jahr zur städtischen Festveranstaltung zum Tag des Ehrenamtes delegiert: Jutta Küther.  Sie war bei der Feierstunde im Rathaussaal eine von zirka sechzig Männern undFrauen, die allesamt eines verbindet: das ehrenamtliche Engagement für die Gemeinschaft. Der Staat könne nicht überall sein und könne nicht alles machen, sagte Bürgermeister Jörg Lange in seiner Ansprache. „Mit ihrer Arbeit, mit ihrem Einsatz sorgen sie dafür, dass unser Gemeinwesen funktioniert. Sie tragen wesentlich dazu bei, Malchin ein großes Stück lebenswerter und schöner zu machen“, bedankte sich der Bürgermeister bei seinen Gästen. Jeder von ihnen wurde bei Feierstunde nach vorne gerufen, wurde kurz vorgestellt und bekam ein Geschenk der Stadt. Das erste Mal bei so einer Ehrung zu Gast war Peter Bergmann. Der kommt aus Malchin und trainiert den Fußballverein Peene Duckow. „Ich finde es gut, dass es solche Veranstaltungen gibt. Das ist Anerkennung für uns und gleichzeitig Motivation auch künftig am Ball zu bleiben“, lobte Bergmann - natürlich in der Fußballersprache - die Ehrung im Rathaus.  

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, 10. Dezember 2013 um 15:14 Uhr
 

 

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