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Begeisterung für Judo soll in Malchin neu entfacht werden

Im Malchiner Kulturhaus sind Trainingsmöglichkeiten für den Sport geschaffen worden. Auch ein Judoverein ist wieder gegründet worden.


Getestet und für gut befunden. Judosportler aus Köln waren kürzlich für einige Tage in den neuen Malchiner Trainingsräumen zu Gast. Und sie waren begeistert von den Bedingungen. Dass es in Malchin gute Fußballer, Karatekämpfer oder auch Kanuten und Leichtathleten gibt, das ist hinlänglich bekannt. Über die Stadtgrenzen hinaus. Mehr und mehr in Vergessenheit gerät allerdings, dass die Stadt über viele Jahre auch eine Hochburg für den Judosport war. Eine ganze Weile ist das schon her. Organisiert betrieben wird der Kampfsport mit japanischen Wurzeln in Malchin schon einige Jahre nicht mehr. Was viele bedauern. In Spitzenzeiten waren in dem Verein fast hundert Kinder, Jugendliche und Erwachsene aktiv. Blättert man in die Annalen der Malchiner Sportgeschichte zurück, findet man im Jahr 2001 die letzten Spuren von einer größeren Judoveranstaltung mit Malchin als Gastgeber. Das waren seinerzeit die Landesmeisterschaften. Warum es um die Judoka in der jüngeren Vergangenheit Jahren so ruhig geworden ist, hat einen einfachen Grund: „Aktive gab es genug. Aber es gab schlicht und ergreifend keine Trainer mehr“, erzählt Christian Eutin. Der junge Mann ist nun die Hoffnung für wieder bessere Judozeiten in der Stadt. Seit einigen Monaten schon lässt er gemeinsam mit seinem Vater Dietmar Räumlichkeiten des ehemaligen Fitness-Studios im Malchiner Kulturhaus zu einer Trainingsstätte für den Judosport ausbauen. Der Name Eutin steht für eine ganze Reihe von Malchiner Judoerfolgen. Erst war es Dietmar, der unzählige Erfolge auf der Matte erkämpfte, später seine Söhne Christian und Thomas. Christian schaffte es sogar bis in die deutsche Nationalmannschaft, nahm an internationalen Wettkämpfen rund um den Globus teil. Allerdings machte die Gesundheit nicht mit. Die Knie machten dem 29 jährigen eine professionelle Weiterführung des Sports unmöglich. Dem Judo ade´ sagen will er deshalb aber nicht. Gemeinsam mit einigen Mitstreitern haben sein Vater und er einen neuen Verein gegründet: den Judoclub Malchin e.V. Und in dem soll spätestens Mitte September wieder das Training aufgenommen werden. „Die Umbauarbeiten im Kulturhaus sind soweit voran geschritten, dass wir nun endlich wieder starten können“, freut sich Christian Eutin. Er hofft natürlich, dass er gemeinsam mit seinem Bruder Thomas - beide werden künftig als Trainer in Malchin agieren - bei vielen wieder die Leidenschaft für den Judosport entfachen kann. Dass es den Verein gibt, das hat Christian Eutin schon mit Aushängen in den Schulen der Stadt bekanntgemacht. Nun hofft er auf eine möglichst große Resonanz. Wer sich für das Training interessiert, der ganz sich direkt an Christian oder Dietmar Eutin wenden. Telefonisch zu erreichen sind sie unter 0152/ 02 77 03 91 oder 0151/ 42 60 91 78.

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, 04. September 2013 um 13:37 Uhr
 

 

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