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Feierstunde zu Ehren von Fritz Greve

Am  17. August wäre der Kunstmaler 150 Jahre alt geworden.

Torsten Gertz, Vorsitzender des Malchiner Heimatvereins, erinnerte während der Feierstunde an das Leben und  Schaffen des Kunstmalers Fritz Greve. Bestimmt hat er ihnen aus dem Künstlerhimmel zugeschaut. Und sich gefreut. Gefreut darüber, dass man an ihn denkt. An seinen Geburtstag, in seiner Heimatstadt. Zum 150. Mal jährte sich am 17. August der Tag, an dem Fritz Greve in Malchin das Licht der Welt erblickte. Und dem Erbe dieses Mannes, der als einer der bekanntesten Söhne der Stadt und einer der bedeutendsten Kunstmaler Mecklenburgs gilt, fühlt man sich in Malchin verpflichtet. Das war die Botschaft der Feierstunde in der Aula des Malchiner Gymnasiums anlässlich des Geburtstagsjubiläums.

Eingeladen dazu hatten in einer gemeinschaftlichen Aktion die Stadt Malchin, das Greve-Gymnasium, die Regionalmusikschule, der Heimatverein und der Verein „Freunde und Förderer Fritz Greve“. Sie alle hatten sich was einfallen lassen, um die Feierstunde zu Ehren des bekannten Malchiners würdig zu begehen. Ein zünftiges „Happy Birthday“ gab es dann gleichmal zum Auftakt - gespielt vom Kammerorchester der Malchiner Regionalmusikschule. Einen sehr detaillierten Einblick in das Leben und Wirken von Fritz Greves gab den zirka siebzig Gästen des Abends der Vorsitzende des Heimatvereins, Torsten Gertz. Die Zuhörer erfuhren dabei unter anderem, dass Greve viele Jahre als Professor an der königlichen Akademie der Künste unterrichtete. Kirchenmalereien von ihm sind bis zum heutigen Tag unter anderem in Sternberg, Waren/Müritz und Hohen Mistorf zu bestaunen. Gemälde von ihm sind im Landesmuseum Schwerin und natürlich auch im Malchiner Heimatmuseum in der Stadtmühle zu sehen. Dem Lebenswerk des Malers fühlt sich auch der Verein „Freunde und Förderer Fritz Greve“ verpflichtet. Dass das Malchiner Gymnasium heute den Namen des Künstlers trägt, sei nicht zuletzt Verdienst des Vereins, sagte Lars Grünwoldt. Mit regelmäßigen kulturellen Veranstaltungen in der „Villa Greve“, dem langjährigen Wohnhaus des Künstlers, versuche der Verein zudem den Maler immer wieder ins Bewusstsein zu rücken, so Grünwoldt. Was an einem Abend zu Ehren Fritz Greves natürlich nicht fehlen darf, ist die Malerei. Ob die jungen Gymnasiasten, deren Bilder seit einigen Tagen im Schulhaus zu sehen sind, mal in die Fußstapfen des Künstlers treten werden, ist ungewiss. Das sei auch nicht maßgeblich, meinte Kunsterzieherin Locher. Wichtig sei, dass sie auf diese Weise ihre Wahrnehmung schulen und sich künstlerisch mit ihrem Umfeld auseinandersetzen. Und das sei ganz sicher im Sinne von Fritz Greve.  

 

 

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