Stadtfest 2016 Drucken E-Mail

Ein Stadtfest von Malchinern für Malchiner

Gelungene drei Festtage

Das ist alle Jahre wieder ein Kunststück, das zum Malchiner Stadtfest vollbracht wird. Viel Geld aus der Stadtkasse kann für die Feierlichkeiten schon seit langer Zeit nicht mehr locker gemacht werden. Und dennoch soll den Malchinern und ihren Gästen alle Jahre wieder ein schönes Fest geboten werden. Was macht man also in solch einem Fall? Man besinnt sich auf die eigenen Ressourcen. Und da sage mal jemand, Malchin hätte in dieser Hinsicht nichts zu bieten. Wer das Stadtfest vor wenigen Tagen erlebt hat, der kann nur sagen: Hut ab vor dem, was hier von fast ausschließlich eigenen Leuten auf die Beine gestellt wurde.

Mal ganz ehrlich, wann hat man in der Wargentiner und in der Basedower Straße so viele Menschen gesehen wie beim Seifenkisten-Rennen am Stadtfestsamstag? Was für eine tolle Idee und was für ein Event. Die Kreativität der zirka dreißig Starter kannte keine Grenzen. Windschnittige Renner waren bei dem Wettkampf ebenso zu erleben wie zum Boliden umgebaute Badewannen. Ob Groß, ob Klein - egal, wer am 25. Juni in so einem außergewöhnlichen Fahrzeug saß, alle hatten ihren Spaß. Und vor allem die vielen hundert Zuschauer am Straßenrand. All den Tüftlern und Bastlern kann man nur ein großes Kompliment aussprechen. Ihr habt den Malchinern einen tollen Stadtfest-Höhepunkt beschert, der auf jeden Fall eine Wiederauflage erleben sollte. Nicht minder stimmungsvoll ging bei den sportlichen Höhepunkten des Festes zu. Das war am Abend des 24. Juni die Mini-Europameisterschaft zwischen Kirche und Kino und einen Tag darauf das mittlerweile fünfte Kindergarten-Fußballturnier an selber Stelle. Die Stimmung war bei beiden Wettkämpfen einfach phänomenal. Und als beim Kinderturnier schließlich feststand, dass der Siegerpokal erstmals nach Gielow vergeben wird, da kannte die Freude bei den Jungen und Mädchen, bei den Betreuern und natürlich bei den Eltern keine Grenzen. Was für wundervolle Szenen waren das, die sich da am Fuße der Malchiner Johannis Kirche abspielten. Für die Organisation der beiden Turniere sei an dieser Stelle Marcus Budniak und Heiko Schröder sowie Ines und Martin Bauer ein ganz herzliches Dankeschön gesagt. Ein Dank geht auch an alle Gruppen, die sich am Festumzug beteiligt haben. Manch einer meinte schon, jedes Jahr ein Festumzug, das sei zu viel. Von wegen. Die Malchiner wünschen sich das und viele Vereine, Verbände und Betriebe waren auch in diesem Jahr mit viel Einfallsreichtum und noch mehr guter Laune am Start. Klasse. Dass Malchin auch kulturell Einiges in die Waagschale zu werfen hat, das war am Abend des 25. Juni im Festzelt auf dem Marktplatz zu erleben. Wolfgang Meier begeisterte hier mit seinen von Gitarrenklängen begleiteten Songs, Countrysänger Jan Tessin und Udo Lindenberg Double Thomas Koch heizten der Menge ein und zum Finale feierten die Leute die Malchiner Nachwuchsband „Booty and the Beats“. Herz, was willst du mehr. An dieser Stelle sei nochmal einmal allen gedankt, die sich – in welcher Weise auch immer – in das Stadtfest des Jahrgangs 2016 eingebracht haben. Malchin hat bewiesen, was es zu leisten im Stande ist. Das sollte uns stolz und gleichzeitig Mut machen für die Zukunft. Ein besonderes Dankeschön sagen wir Jens Peters. Er hielt die organisatorischen Fäden in der Hand und hat in der Vorbereitung und am Stadtfestwochenende selbst Phänomenales geleistet. Folgend nun haben wir für Sie die schönsten Bilder von allen Stadtfest-Höhepunkten zusammengestellt.



Zuletzt aktualisiert am Dienstag, 12. Juli 2016 um 13:31 Uhr
 

 

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