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Ein Fräulein zieht ins Malchiner Museum

Bürgermeister übergibt Bilder an Museum

Am Internationalen Museumstag besuchte Bürgermeister Axel Müller die Malchiner Stadtmühle. Im Gepäck hatte er drei Gemälde, die zukünftig im Museum aufbewahrt werden sollen. Neben einem Bild von Rudolf Allwardt, das die Stadtmauer und den Fangelturm zeigt, und einem neuen Werk des ungarischen Malers Toth Miklosne, zeigten sich die Mitglieder des Museumsvereins besonders vom Antlitz einer jungen Dame begeistert.

Fritz Greve, der seit 1902 als Lehrer für Kopf- und Freihandzeichnen an der Königlichen Kunstschule in Berlin arbeitete, malte das Fräulein Käthe E. im Jahre 1908. Da er vornehmlich Mädchen und junge Frauen unterrichtete, könnte es sich bei der Dame um eine seiner Schülerinnen handeln. 2004 wurde das Porträt restauriert. Einstmals hingen diese Gemälde im Amtszimmer seines Vorgängers, erzählte Axel Müller. Da er aber gerne Zeichnungen an den Wänden sehen wollte und das Fräulein Käthe im Rathaus nicht so recht zur Geltung kommt, ist es im Malchiner Museum besser aufgehoben, so der Bürgermeister. Vereinschef Michael Gielow und Ausstellungskoordinator Udo Dohms fanden auch schnell einen Platz, an dem die Dame den Besuchern nun etwas stolz entgegen schaut - direkt über dem Schreibtisch, dessen Raum den Charme der 1930er Jahre versprüht. Ab 1. Juni ist das Museum jeden Dienstag und Donnerstag von 10 bis 12 und 13 bis 16 Uhr sowie am Sonntag von 14 bis 17 Uhr geöffnet.

Torsten Gertz
Museumsverein Malchin e.V. 

 

 

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