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Nach Spendenaktion:


Neuer Imbiss-Stand wird Anfang April eröffnet

Hau Do Dinh (2.v.r.) konnte das Spendengeld von Bürgermeister Jörg Lange, Stadtvertreterin Kerstin Mahnke und Wirtschaftsförderer Reinhard Dorn in Empfang nehmen.Es ist nur wenige Wochen her, da saß Hau Do Dinh völlig am Boden zerstört im Büro von Malchins Bürgermeister Jörg Lange. Unbekannte hatten wenige Tage zuvor seinen Imbisswagen in der Malchiner Weststadt niedergebrannt, seiner Familie über Nacht die Existenzgrundlage genommen. Als Hau am 11. Februar wieder im Rathaus zu Gast war, war von Verzweiflung nichts mehr zu spüren.

Mit einer unvergleichlichen Hilfsaktion haben die Bürger der Stadt Malchin seiner Familie wieder Hoffnung, Optimismus und vor allem eine neue berufliche Perspektive gegeben. Wenige Tage nach dem feigen Anschlag auf den Imbiss-Stand hatten das Malchiner Gymnasium und die Stadt Spendenaktionen für die in Not geratene Familie gestartet. Auf das Konto der Stadt gingen genau 1.684,60 Euro ein. Diese Summe übergab Bürgermeister Jörg Lange jetzt an Hau Do Dinh.
Bildtext „spende“: Hau Do Dinh (2.v.r.) konnte das Spendengeld von Bürgermeister Jörg Lange, Stadtvertreterin Kerstin Mahnke und Wirtschaftsförderer Reinhard Dorn in Empfang nehmen. (Bild 2 spaltig)
Malchins Gymnasiasten haben es bei ihrer Sammelaktion sogar auf eine Summe von zirka 5.000 Euro gebracht. „Das ist heute für mich einer der glücklichsten Tage meines Lebens. Natürlich freuen wir uns über die finanzielle Hilfe. Aber noch viel mehr zu Herzen ging die Hilfsbereitschaft und Solidarität, die wir in den vergangenen Wochen von den Bürgern der Stadt Malchin auch in vielen Gesprächen erfahren haben“, sagt er. Dem Neuanfang steht jetzt nichts mehr im Wege. Bei der Suche nach einem Imbiss-Stand ist er in Berlin fündig geworden. Der Stand wird jetzt nach Malchin gebracht und soll spätestens Anfang April auf dem alten Standort eröffnet werden. „Dann sind sie auf jeden Fall alle ganz herzlich zum Essen eingeladen“, sagte Hau am 11. Februar seinen Gastgebern im Rathaus. Seine Freude über die große Welle der Solidarität brachte auch noch einmal der Bürgermeister zum Ausdruck. „Ich bin stolz auf die Bürger meiner Stadt. In bewegten Zeiten haben sie ein phänomenales Zeichen der Hilfsbereitschaft gesetzt“.

Zuletzt aktualisiert am Freitag, 20. Februar 2015 um 08:01 Uhr
 

 

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