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Malchin schafft sich zwei „Lebensretter“ an

Stadt kauft zwei Defibrillatoren

Wie so ein Defibrillator funktioniert, demonstrierte Rettungsarzt Thomas Hanff im Malchiner Peenebad. Und er hatte dabei ein großes Publikum. Da stockte den Besuchern des Malchiner Peenebades am 22. Juli für einen Moment der Atem. Ein Pfiff schrillt über das Freibadgelände, ein Rettungsschwimmer hechtet vom Beckenrand ins Wasser. Sein Augenmerk gilt einem Jungen. Der treibt scheinbar bewusstlos auf der Wasseroberfläche.

Der Rettungsschwimmer packt den jungen Mann, bringt ihn an den Beckenrand. Dort haben sich schon die ersten Schaulustigen versammelt und verfolgen das unwirkliche Geschehen. Wenig später dann kollektives Aufatmen. Dem Jungen geht es gut. „Es handelt sich hier nur um eine Übung“, beruhigt der Chef des Bades Holger Andrys.  Zum Einsatz kommt dabei zum ersten Mal ein „kleiner Lebensretter“,  mit dem das Peenebad seit Wochenbeginn ausgestattet ist. Ein so genannter Defibrillator. Die Funktionsweise wird natürlich nicht mehr an dem putzmunteren Jungen sondern an einer Puppe getestet.  Mit diesem Gerät kann durch gezielte Stromstöße Herzrhythmusstörungen wie Kammerflimmern und Kammerflattern beendet werden. Kurzum: das Gerät kann Leben retten. Die Stadt Malchin hat sich entschlossen zwei Defibrillatoren anzuschaffen. Einer wird während der Sommersaison im Freibad und anschließend in der Turnhalle der Grundschule, der andere in der Zachow-Turnhalle stationiert. 3.400 Euro haben die Geräte gekostet. „Das ist eine Investition, die uns sehr am Herzen liegt. Gerade in Sporteinrichtungen wie Freibad oder Turnhallen, in denen sich viele Menschen aufhalten, kann es doch mal zu Notfällen kommen.

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, 24. Juli 2014 um 10:52 Uhr
 

 

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