Auswertung Drucken E-Mail

„Hafenkapitäne“ werten Wassersportsaison 2013 aus

Erstmaliges Treffen im Rathaus


Die Malchiner „Hafenkapitäne“:Wolfgang Bremer, Peter Gailtene, Maik Werbel (v.l.n.r.).Das hat es in dieser Form noch nicht gegeben: Reinhard Dorn- der für die Hafenbewirtschaftung Verantwortliche bei der Stadt Malchin- hatte die Betreiber der beiden Sportboothäfen „Koesters Eck“ und Salem zu einer gemeinsamen Auswertung der Saison 2013 eingeladen. Ziel sollte es sein, Erfahrungen untereinander zu vermitteln und Verbesserungen für die Zukunft vorzuschlagen. Mit  14 Saisonliegeplätzen auf  „Koesters Eck“ und 29 im Hafen Salem war eine gute bis sehr gute Auslastung der Liegekapazitäten jederzeit gesichert. Die registrierten 348 Kranungen auf Koesters Eck sprechen eine beredte Sprache, welche Zuwachsraten der Wassersport auch in unserer Region erfährt. Diese Zahl verdeutlicht nicht nur die obligatorischen Kranungen für Frühjahr und Herbst, sondern auch die zunehmende Inanspruchnahme dieser Dienstleistung (die im übrigen Wolfgang Bremer mit seinen Mannen der Wasserfreizeit  im Auftrage der Stadt Malchin erbringt) für Reparaturleistungen, aber auch Touristen, die ihre Boote per Trailer aus anderen Regionen (z.B. Müritz) zu unseren etwas ruhigeren Gewässern bringen.
Wenn auch die Freunde des Malchiner Kanu-Clubs die Geschicke des Hafens „Koesters Eck“ im Auftrage der Stadt zur überwiegenden Zufriedenheit der Wassersportfreunde aus Nah und Fern lenken, so sind auch sie mit dem zunehmenden Verfall der Uferbefestigung konfrontiert und kritisieren dies auch.Hier wird die Stadt in absehbarer Zeit- so die Finanzierung gesichert ist- ein dauerhaftes Bollwerk als Ersatz herstellen lassen müssen.
Zur Attraktivierung gehören auch einige Veränderungen am „Outfit“ der Halbinsel: So wurden Vorschläge zur Verschönerung des Eingangsbereiches an der B 104, zum Austausch des Münzwechslers, zur Renovierung des Flaggenmastes und zur besseren Nutzung der Grünflächen (auch für Kurz-Camper) gemacht. Einige Dinge sind nach Aussage von Reinhard Dorn relativ schnell umsetzbar, andere bedürfen einer längeren (finanziellen)  Vorbereitung.
Salems Hafenmeister Peter Gailtene hat da ganz andere Probleme, da dieser Hafen naturgemäß eine weitaus höhere Frequenz an Saison-und Kurzzeitliegern hat. Hinzu kommt der kleine Badestrand, an dem P.Gailtene immer wieder Verunreinigungen beseitigen muß. Diesen Mißstand müssen sich Mensch und Tier jedoch je zur Hälfte zurechnen lassen: Die Menschen verursachen Müllablagerungen und die Vielzahl von Wasservögel verkoten den Badesand! Die großen zu pflegenden Rasenflächen stellen den Hafenmeister im Übrigen immer wieder vor eine große Herausforderung.
Um auch die Angebote in Salem zu verbessern, beabsichtigt die Stadt Malchin ab 2015 die Errichtung eines kleinen Caravanstellplatzes mit entsprechender Infrastruktur sowie eines kleinen Sanitärgebäudes am Hafeneingang.Kurzum: Den Betreibern der beiden Sportboothäfen sei an dieser Stelle der Dank der Stadt für deren unermüdliche Arbeit gesagt! Das beste Dankeschön ist aber immer noch die Zufriedenheit unserer Gäste, die die Schönheit und Beschaulichkeit unserer Region und den gebotenen maritimen Service zu schätzen wissen. Nicht unerwähnt bleiben soll, daß unsere städtischen Dienstleister mit nahezu 30.000 € Einnahmen im Jahre 2013 einen neuen Rekord aufgestellt haben.
Eine wiederkehrende gemeinsame Saisonauswertung- so sind sich alle Beteiligten  einig- soll zur Tradition werden.



Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, 19. März 2014 um 08:13 Uhr
 

 

Sie erreichen uns:
Telefon: 03994 640-0
Fax: 03994 640-333
E-Mail: stadt.malchin@t-online.de

Projekte gefördert durch: