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Malchiner Radio feiert zehnten Geburtstag

Festveranstaltung in der Stadtmühle

Eine Fotocollage gab´s für die Malchiner Radiomacher als Geschenk. Sie zeigt Schnappschüsse aus den vergangenen zehn Radio-Jahren.Nein, gezählt hat sie niemand. Aber im Laufe der Jahre dürften es Hunderte gewesen sein, die hier vor dem Mikro saßen, ihre eigene Sendung oder vielleicht sogar ein Hörspiel produzierten. Kinder, Jugendliche, Berufstätige und sogar rüstige Rentner. Das Malchiner Radio - es hat sich zu einem Anlaufpunkt für Generationen entwickelt. Am 11. September gab es einen Grund zu feiern. Zehn Jahre ist es her, dass das Studio in der Malchiner Stadtmühle zum ersten Mal auf Sendung ging.

Und das war für das Außenstudio des Offenen Kanals Neubrandenburg seinerzeit gar nicht so einfach. Sicherlich hatte man die Technik, um hier eigene Sendungen zu produzieren. Eine eigene Frequenz in der Region, damit die Programme auch gehört werden können, die gab es nicht. „Das hat die Arbeit in der Anfangszeit nicht leichter gemacht“, erinnerte sich Jan Tessin bei der Feierstunde in der Malchiner Stadtmühle. Wer eine Radiosendung produziert, der will natürlich auch, dass die Leute sie hören können. Nicht nur im Internet. Doch davon ließen sich Jan Tessin und Thilo Morgenstern - sie waren die Radiomänner der ersten Stunde - nicht beirren. Kontinuierlich bauten sie einen Kreis von Nutzern im Malchiner Studio auf. Die kamen schon bald nicht mehr nur aus der Stadt, sondern aus der ganzen Gegend. Damit lieferten sie der Landesmedienanstalt das beste Argument für eine eigene Frequenz. 2008 war es endlich soweit. Über die Frequenz 98,7 ist das Malchiner Radio seither in der Region zu empfangen. Das gab natürlich noch einmal einen ordentlichen Schub bei den Nutzern. Waren es in der Anfangszeit gerade mal zwei Stunden in der Woche, die aus Malchin gesendet wurden, ist das Außenstudio in der Stadtmühle heute täglich im Programm. Programme für Kinder, Satire, plattdeutsche Programme, Tiersendungen und natürlich jede Menge Musik - all das wird im Malchiner Radiostudio produziert. Sein ausdrückliches Dankeschön richtete der Chef der Landesmedienanstalt, Uwe Hornauer,  am 11. September an alle, die sich hier ehrenamtlich engagieren. „Wir können die Technik für so eine Einrichtung stellen. Was daraus gemacht wird, das haben die Menschen vor Ort selbst in der Hand. Und Malchin hat in den vergangenen zehn Jahren das Beste daraus gemacht“, lobte Hornauer die Radiomacher aus der Stadtmühle.

 

 

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