Fest am Wall Drucken E-Mail

Clown Flori weint Freudentränen

Tolle Resonanz bei Kindern und Eltern

Clown Flori in seinem Element. Mit Eltern und Kindern feierte er am 7. September ein Kinderfest auf dem Malchiner Wall.   Zum Wesen eines Clowns gehören gute Laune und ein stets fröhliches Gesicht. Tränen, nein, die möchte man bei einem Spaßmacher nicht sehen. Und dennoch kullerten sie am 7. September beim wohl bekanntesten Clown der Mecklenburgischen Schweiz.

Der heißt Flori, kommt aus Malchin und schämte sich nicht, dass ihm am späten Abend des Tages ein paar Tränchen aus den Augen tröpfelten. Doch keine Sorge. Clown Flori war nicht etwa traurig. Es waren Tränen der Freude und Erleichterung, die da zu später Stunde vergossen wurden. Er habe sich einiges versprochen vom dem Kinderfest auf dem Wall in Malchin. In seinen kühnsten Träumen habe er aber nicht mit so einen Erfolg gerechnet, meinte Flori, der eigentlich Jens Peters heißt und seit gut zwei Jahren immer wieder seinem Hobby frönt und ins Clownskostüm schlüpft. Gemeinsam mit einigen Mitstreitern hatte er zu der Kinderfete am Wall-Spielplatz eingeladen. Es ist schon einige Jahre her, dass auf diesem Areal das letzte Mal gefeiert wurde. „Aber genau daran wollten wir die Malchiner erinnern. Es hat in der Vorwendezeit tolle Feste gegeben. Karussells drehten sich, sogar eine feste Bühne stand hier“, erinnert sich Jens Peters. Und die Malchiner haben diese Zeit offenbar nicht vergessen. Zu hunderten pilgerten sie am 7. September auf das kleine Festgelände, um Clown Flori und seinen Mistreitern bei ihren Programmen zuzuschauen. Die Eltern und vor allem Kinder waren dabei keineswegs nur Statisten. Immer wieder wurden sie von Flori ins Programm einbezogen, tanzten gemeinsam oder traten auf dem Minifahrrad in die Pedale. Auch fleißig gemalt und gezeichnet wurde. Genau 97 Kinder beteiligten sich am Malwettbewerb, die schönsten Arbeiten sollen prämiert und in der Galerie des Malchiner Rathauses gezeigt werden. Das Fest am Wall - es soll keine Einmaligkeit bleiben. „Wir wollten den Stadtvätern zeigen, was für einen tollen Platz wir hier haben. Irgendwann, wenn die Innenstadt wieder komplett bebaut ist, könnte dieses Areal wieder eine gute Alternative für die Malchiner Feste werden“, ist Jens Peters überzeugt. Ausdrücklich bedankt er sich noch einmal bei allen, die zum Gelingen des Festes beigetragen haben.  

 

 

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