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Erster Tag in neuer Kantine beginnt mit Kompliment

Aurica Dickau eröffnet in ehemaliger Verkaufsstelle ihrer Mutter eine Kantine mit Frühstücks- und Mittagsangebot.

Gleich zur Eröffnung schaute auch Bürgermeister Jörg Lange in der Kantine von Aurica Dickau (Mitte) vorbei. Zu ihrem Team gehören Iris Karsten (2. von links) und Marita Helm (rechts). Über viele Jahre wurde das Gebäude von Mutter Margarte Dickau als Verkaufsstelle betrieben.Wie beschert man einer Frau einen schönen Tag? Richtig, mit einem Kompliment. Freuen konnte sich darüber Aurica Dickau. Die verbale Aufmerksamkeit war zwar nicht unmittelbar an sie gerichtet, aber dennoch zauberte sie der jungen Frau ein Strahlen ins Gesicht. „Diese Einrichtung ist eine Perle für Malchin“. So lobte am 27. August einer der ersten Gäste die Einrichtung der neuen Kantine in der Malchiner Bahnhofsstraße.

Chefin des Hauses ist Aurica Dickau. Und die nahm dieses Lob natürlich freudig zur Kenntnis. „Nach all dem Stress der vergangenen Wochen ist das die schönste Anerkennung“, sagte sie. Binnen kürzester Zeit hat sie die einst von ihrer Mutter Margarete geführte Verkaufsstelle in eine Kantine umbauen lassen. Hier ist nichts mehr, wie es mal war. Der Fußboden wurde erneuert, Wände gemalert, eine Küche eingerichtet. Bei der Wandgestaltung und bei der Auswahl des Mobiliars ist unschwer der stilvolle Geschmack von Aurica Dickau zu erkennen. „Es soll alles ansprechend sein. Die Gäste sollen sich ja wohl fühlen“, sagt sie. Platz bietet die Kantine für insgesamt vierzig Leute. Ab sofort wird hier Frühstück und auch ein Mittagstisch angeboten. Um das leibliche Wohl der Gäste kümmern sich Marita Helm und Iris Karsten. Beide haben hier einen neuen Arbeitsplatz gefunden. Beim Kochen setzen die Damen vor allem auf deftige Hausmannskost deutscher Tradition. Das Haus in der Bahnhofsstraße 37 ist so etwas wie eine Institution in Malchin. Es war 1972 eine der ersten Kaufhallen in der Stadt Malchin, nach der Wende betrieb Margarete Dickau hier bis vor zwei Monaten den Einkaufsmarkt „Treffpunkt Dickau“. „Treffpunkt“ heißt das Haus immer noch. Allerdings jetzt mit dem Zusatz „Kantine“. „Bewährtes soll man eben nicht ändern“, meint die einstige Chefin. Im Umbauen von Märkten hat Aurica Dickau in diesem Jahr einschlägige Erfahrung gesammelt. Seit Juli betreibt sie den Supermarkt „nah und frisch“ in der Wargentiner Straße. Der Eröffnung war auch hier eine umfangreiche Neugestaltung vorausgegangen, zwölf Arbeitsplätze wurden geschaffen. „Das reicht dann auch erst einmal für dieses Jahr“, sagt die junge Geschäftsfrau und freut sich auf den bevorstehenden Jahresurlaub.  

 

 

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