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Premiere beim Hafenfest in Salem

Fischerdorf stimmt sich auf Jahrfeier ein

Ein starkes Team: der Verein für Kultur- und Heimatpflege brachte das Fest wieder hervorragend über die Bühne. Man munkelt schon, die Salemer Hexen hätten ihre Hände im Spiel. Immer, wenn in dem kleinen Fischerdorf am Kummerower See das Hafenfest gefeiert wird, dann meint es die Sonne besonders gut mit den Organisatoren.  Als wollten sie diese Vermutung noch bekräftigen, hatten sich alle Mitglieder des veranstaltenden Vereins für Kultur- und Heimatpflege am 17. August  ein T-Shirt mit dem Hexensymbol übergestreift.

Die Organisation des Festes habe aber weniger mit Zauberei sondern vielmehr mit harter Arbeit zu tun, stellte Arno Süssig klar. Und da ziehen die Salemer und Gorschendorfer an einem Strang. Mehr als dreißig Leute bauten das Festgelände auf, kümmerten sich während der Fete um die Gäste und als die alle längst wieder von dannen gezogen waren, wurde auch am Folgetag beim Aufräumen wieder kräftig mit angepackt. Und die Mühen haben sich gelohnt, konstatiert der Verein. Hunderte Besucher wurden wieder auf dem Hafenareal gezählt. So schnell nicht vergessen wird die Salemer Hafenfete der Neukalener Christoph Henneberg. Der gilt im Freundes- und Familienkreis als begabter Gitarrenspieler. In der Öffentlichkeit hatte er sein Talent bis dato allerdings noch nicht zur Schau gestellt. Bis zum 17. August. „Arno Süssig hatte mich angesprochen, ob nicht hier nicht mal auftreten würde. 2012 Jahr hat es nicht geklappt, aber dieses Jahr dann“, erzählte der Neukalener. Während „Henne“ - so kennt man ihn nur in Neukalen - die Seiten seiner Gitarre strapazierte, begleitete ihn Freundin Annelie Schneider mit Gesang. „Über den Wolken“, „Da wird die Sau geschlach´t“, das „Mecklenburg-Lied“ - das Duo hatte für die Hafenbesucher eine große Palette stimmungsvoller Lieder in petto. Damit konnte bei der Fete am Abend auch die Rostocker „Pegasus-House-Band“ dienen. Für die Hansestädter war es sozusagen ein Vorspielen für eine noch größere Feier im kommenden Jahr: die 700 Jahrfeier von Salem, Gorschendorf und Gülitz. „Wir wollten die Band in diesem Jahr schon mal testen und dann entscheiden, ob wir sie auch im nächsten Jahr zum Jubiläum unter Vertrag nehmen“, sagt Arno Süssig. Ob die Rostocker 2014 wieder mit von der Partie sind, das soll jetzt auf der nächsten Vereinssitzung bei der Auswertung des Festes entschieden werden.    

 

 

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