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Innenminister trifft sich im Rathaussaal mit 

Bürgermeistern und Gemeindevertretern

Diskussion zu kommunalen Problem

War am 27. August zu einer Gesprächsrunde im Rathaus zu Gast: Innenminister Lorenz Caffier (Mitte). Wenn Gemeinden mit einem Ministerium oder gar einem Minister  kommunizieren, dann passiert das für gewöhnlich auf schriftlichem Weg. Dass man sich direkt vor Ort an den Minister wenden kann und der dann auch genügend Zeit mitgebracht hat, das ist dann er ein seltener Fall. Aber es gibt diesen Fall. Wie in Malchin am 27. August.

Zwei Stunden lang war Innenminister Lorenz Caffier im Malchiner Rathaus zu Gast, um mit Bürgermeisten und Gemeindevertretern aus dem Amtsbereich ins Gespräch zu kommen. Themen gab es mehr als genug bei der zweistündigen Zusammenkunft. Dazu gehörte natürlich auch die immer junge Diskussion über mögliche Gemeindefusionen. Hier etwas mit Zwang zu regeln, das sei kein probates Mittel, meinte Innenminister Caffier. Wenn Fusion, dann im gegenseitigen Einvernehmen.
Noch mehr als bisher müsse man allerdings beim Thema Feuerwehr auf Gemeinsamkeiten setzen. Es werde künftig mit Sicherheit nicht mehr die Regel sein, dass kleine Gemeinden eine eigene Feuerwehr vorhalten. Gründe dafür seien die immer knapper werdenden Finanzen, aber auch die demografische Entwicklung. In vielen Gemeinden gibt es schlicht und ergreifend zu wenige Leute, die dieses Ehrenamt ausüben wollen.  Das beste Beispiel dafür im Amtsbereich war in den vergangenen Monaten die Gemeinde Kummerow geboten. Auch die hatte akute Personalprobleme. Die sind zwar mittlerweile abgestellt, doch der Fall könne immer wieder mal eintreten. „Was wir an technischen und personellen Möglichkeiten im Bereich Feuerwehr haben, das müssen wir besser bündeln. Dann bin ich auch überzeugt davon, dass wir allen Anforderungen des Brandschutzes und der Brandbekämpfung gerecht werden“, meinte Caffier.

 

 

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