Stadtfest 2013 - Festumzug Drucken E-Mail

Festumzug avanciert wieder zum Höhepunkt des Malchiner Stadtfestes

37 Gruppen sind mit von der Partie

Warben im Umzug für warmes Wasser im Freibad: Die Mitarbeiter des Malchiner Peenebades.Da sage noch einer, die Malchiner hätten den Spaß am Festumzug beim alljährlichen Altstadtfest verloren. In den vergangenen Monaten hatte es immer wieder Stimmen gegeben, die da meinten, dass es wenig Sinn mache, für den Umzug jedes Jahr so einen Aufwand zu betreiben. All diese Zweifler wurden am 29. Juni eines Besseren belehrt. (Die schönsten Bilder vom Festumzug sehen Sie hier.)

Der Umzug avancierte wieder einmal zum Höhepunkt der Feierlichkeiten. Und das lag natürlich vor allem an der Kreativität der Teilnehmer. Die kamen nicht nur gut gelaunt zu den Stellplätzen rund um den Malchiner Bahnhof, sondern hatten sich jede Menge einfallen lassen für das Spektakel. Als Meeresgott Neptun kam der Chef des Malchiner Peenebades Holger Andrys daher. Seine Häscher hatte er natürlich gleich im Gefolge. Das Freibad-Team nutzte den Menschenauflauf, um gleich auch noch eine Botschaft unter das Volk zu bringen: „Wir brauchen warmes Wasser“ - war auf dem Umzugswagen des Bades zu lesen. Immer wieder beklagen sich bekanntlich Besucher, dass das Wasser in Malchin nicht warm genug sei, viele fahren deshalb lieber in das beheizte Bad der Nachbarstadt Stavenhagen. Direkt an die Malchiner wandte sich auch der Heimatverein. Die Mitglieder warben für finanzielle Hilfe für die Sanierung von Denkmalen in der Stadt Malchin. Um ihr Anliegen auch anschaulich zu präsentieren, zeigten sie auf einem Umzugswagen das Modell des Kriegerdenkmals am Wall. Auf Initiative des Vereins ist ein Teil dieses Denkmals im vergangenen Jahr bereits rekonstruiert worden. Der Festumzug - er zählte am 29. Juni insgesamt 37 verschiedene Gruppen.  Erstmals mit dabei war das Malchiner Stockcar-Team, das immer wieder lautstark die Motoren ihrer doch schon arg lädierten Fahrzeuge aufheulen ließ. Lautstark ging es auch bei den Karnevalisten aus Neukalen zu. Die können auch außerhalb der fünften Jahreszeit ordentlich auf die Pauke hauen und brachten ihren Umzugswagen ins Schwanken. Ausdrücklich bedankte sich Bürgermeister Jörg Lange noch während des Stadtfestes bei allen Teilnehmern. „Es war eine rundum gelungene Angelegenheit und gibt uns Recht, an diesem Umzug festzuhalten. Ein Dankeschön an alle, die dabei waren“, sagte er.


Zuletzt aktualisiert am Freitag, 12. Juli 2013 um 08:59 Uhr
 

 

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