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Salemer zeigt auf Oldtimerschau erstmals seinen Dieselkarren

Alte Fahrzeuge sind wieder auf dem Malchiner KFL-Gelände zu sehen

Beim Festumzug zur Jahrfeier stellte Kastner seinen Dieselkarren erstmals der Öffentlichkeit vor. Am 9. und 10 . Juni war das altgediente Transportfahrzeug erstmals auch auf der Malchiner Oldtimerschau auf dem KFL-Gelände zu sehen. Der Salemer Handwerker und Stadtvertreter Jörg Michael Kastner hatte schon immer einen Faible für alte Autos. Wenn in Malchin Oldtimertreffen angesagt sind - und das ist zweimal im Jahr der Fall - dann ist es längst eine Selbstverständlichkeit, dass Kastner dort anzutreffen ist. Das war auch bei  der  traditionellen Oldtimerschau Anfang Juni auf dem Malchiner KFL-Gelände nicht anders.

Zwischen all den alten Autos, Nutzfahrzeugen und Motorrädern war er unterwegs, inspizierte hier die Technik, fachsimpelte da mit Gleichgesinnten und sog die Atmosphäre regelrecht auf. Und doch war die Schau für Kastner in diesem Jahr etwas ganz Besonderes. Erstmals stellte er hier ein altgedientes Fahrzeug zur Bewertung, das er selbst aufgebaut hat und das er im vergangenen Jahr zum großen Festumzug anlässlich der 775 Jahrfeier erstmals der Öffentlichkeit präsentierte: einen so genannten DK 2002. DK - das hört sich sehr vielsprechend an, heißt aber zu gut deutsch nichts anderes als Dieselkarren. Gefährte dieser Art wurden in den 1950er und 60er Jahren als Transportfahrzeuge in Betrieben eingesetzt. Kastners DK 2002 wurde im Jahr 1956 gebaut. Das gute Stück hat er im Jahr 2009 erworben und von Dessau in den Norden gebracht. Ein gutes Stück war es damals allerdings noch nicht. Unzählige Stunden seiner Freizeit hat er in den Wiederaufbau des Fahrzeugs gesteckt und es wieder zu einem echten Hingucker gemacht. Und die von ihm investierte Arbeit wusste das Fachpublikum am 9. und 10. Juni auch zu schätzen. Immer wieder umringten die Interessierten das beinahe exotisch aussehende Gefährt und zollten Respekt für den einwandfreien Zustand des DK. Neben Kastners Dieselkarren gab es bei der Oldie-Schau auch zahlreiche andere Hingucker. Um nicht zu sagen: es gab fast ausschließlich Hingucker.   Aus dem Ganzen heraus stach dennoch ein Fahrzeug, das hier in all den Jahren noch nie zu sehen war: ein Kettenpanzer russischer Bauart aus den 1960er Jahren. Das gepanzerte Vehikel gehört Helmuth Meier aus Ribnitz-Damgarten und war mit einem Tieflader nach Malchin gebracht worden. Für die Besucher eine Attraktion, für Meier nichts Besonderes. „Den Panzer haben wir schon auf vielen Oldtimertreffen gezeigt. Wir waren sogar schon mal in Polen damit“, erzählte er. Den besonderen Reiz des gepanzerten Fahrzeuges machte die Möglichkeit aus, sich auch mal auf den Fahrerplatz setzen und die Technik von damals ganz hautnah begutachten zu können. Von dieser Gelegenheit machten am 9. und 10. Juni vor allem die jüngsten Besucher der Oldtimerausstellung nur allzu gern Gebrauch.

 

 

 

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