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Barlach-Ausstellung in der Johanniskirche

Zu sehen sind auch Werke von Kollwitz, Zille und Pankok

Am Tage der Ausstellungseröffnung konnte Thomas Waack (rechts) einen alten Bekannten in der Malchiner Kirche begrüßen: Rüdiger Timm. Er war viele Jahre Superintendent in unserer Stadt. „Leben und Schaffen im Gegenwind“  heißt eine Ausstellung, die am 12. Juni im Ausstellungsraum der Malchiner Sankt Johanniskirche  eröffnet wurde. In der Räumlichkeit im Eingangsbereich des Gotteshauses sind zirka dreißig Originalgrafiken von Ernst Barlach zu sehen.

Ergänzt wird die Schau um 20 Grafiken einiger seiner Zeitgenossen bzw. Schaffenskollegen wie Lyonell Feininger, Heinrich Zille, Käthe Kollwitz oder Otto Pankok. Der große Güstrower Künstler, Bildhauer, Grafiker und Dramatiker schuf sein großartiges Werk unter oft schwierigsten Anfechtungen und  Anfeindungen. Vor allem die Nazis verleumdeten ihn und seine Werke als „Entartete Kunst“. Auch aus diesem Grund haben wir der Ausstellung den Titel „Schaffen im Gegenwind“ gegeben“, sagt Pastor Thomas Waack. Bezüge Barlachs zu Malchin gibt es einige. Mit seinem Freund Däubler bestieg Barlach einst den Malchiner Kirchturm. Ein von ihm entworfenes Kriegerdenkmal lehnten die Malchiner Stadtväter zum Leidwesen heutiger Zeitgenossen damals ab.

 

 

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