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Marcus-Schule soll sich bis 2030 selbst mit Strom versorgen

Schüler gewinnen mit ihrer Vision einer sich selbst versorgenden Schule Wettbewerb des Stromversorgers EON.edis

Nico und Tom gewannen den Wettbewerb an der Marcusschule. Im Oktober sind sie beim Regionalausscheid mit dabei.Wer weiß, wer weiß. In achtzehn Jahren, also im Jahr 2030, wird die Malchiner Marcus-Schule, womöglich gar nicht mehr darauf angewiesen sein, ihren Strom von einschlägigen Stromproduzenten geliefert zu bekommen. Warum? Die Schule könnte sich bis dahin komplett selbst mit Energie versorgen. Diese Vision haben zumindest zwei Schüler entwickelt.

Gemeinsam mit anderen Mädchen und Jungen hatten sie sich an einem Wettbewerb des Unternehmens EON.edis beteiligt, bei dem es darum ging, Ideen zu kreieren, wie sich die jungen Leute die Energieversorgung im Jahr 2030 vorstellen.  Die drei besten Projekte der Schule wurden am 5. Juni vor einer Jury vorgestellt, der neben Lehrern der Schule auch Vertreter von EON.edis und der Stadt Malchin angehörten.
Bildtext „projekt 1“: Nico und Tom gewannen den Wettbewerb an der Marcusschule. Im Oktober sind sie beim Regionalausscheid mit dabei.
Die Aufregung der jungen Protagonisten war durchaus verständlich. Schließlich ging es darum, sich möglichst gut zu präsentieren, denn dem Siegerprojekt winkte eine Prämie von 300 Euro für die Klassenkasse. Nico und Tom aus der Neunten dürften nunmehr für einige Tage die Helden ihrer Klasse sein. Mit großer Mehrheit entschied die Jury, ihre Ideen mit dem ersten Preis zu prämieren. Nico und Tom haben Visionen und Vorstellungen entwickelt, wie sie ihre Schule komplett unabhängig machen von der öffentlichen Stromversorgung.  Demnach sollen auf dem Schornstein des Heizkraftwerkes und den Flutlichtmasten des FSV Malchin Windräder aufgestellt werden, mit der die Stromversorgung sichergestellt wird. Als weiteren Energielieferanten können sich die beiden Jugendlichen ein kleines Biomasse-Kraftwerk vorstellen, in dem alle pflanzlichen Abfälle, die rund um das Schulareal anfallen, verwertet werden und in Strom umgewandelt werden. Die Schule soll zudem mit Fenstern ausgestattet werden, die auf Licht und Wärme reagieren und sich je nach Wetterlage öffnen, verdunkeln oder schließen. Die Jury war begeistert von dem Vortrag der beiden Jungen. Mit ihrem Sieg haben sie sich nun für den Regionalwettbewerb im Oktober in Teschow qualifiziert. Doch auch die Zweit- und Drittplatzieren gingen nicht leer aus. Für sie spendierte EON.edis immerhin noch 200 bzw. 100 Euro für die Klassenkasse.

 

 

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